Tunnel – Verkehrswegebau

Bauwerke unter der Erde: Nicht nur für Menschen und Verkehr werden Tunnel gebaut, diese unterirdischen Wege dienen auch dem Transport von Energie, Wasser und anderen Medien.

Tunnelbautechnische Gutachten


Baugrunderkundung für den Tunnelbau

Um Bauwerke unter der Erde zu schaffen, müssen als erstes Aufbau und Parameter des Baugrunds sowie die hydrogeologischen Verhältnisse erkundet und mit Sachkunde bewertet werden. Nur so ist die Wahl der geeigneten Bauverfahren möglich, welche die Sicherheit beim Bau und bei der späteren Nutzung garantieren. Die Bauwerke und die Bauabläufe werden so geplant, dass der spätere Tunnel dem Erd-, Gebirgs- und Wasserdruck standhält.

 

Tunnelbautechnische Planung und geologische Begleitung


Durchbruch Tunnelbohrmaschine

Ob offene Bauweise oder unterirdischer Vortrieb, oft ergeben sich besondere Herausforderungen durch einen hohen Grundwasserstand oder die Art des Untergrunds und der Nachbarbebauung. Dann sind spezielle Lösungen und angepasste Verfahren erforderlich. GuD bietet dazu Leistungen in allen Phasen der HOAI.

 

 

 

 

Baugrundvereisungen


Baugrundvereisung beim Tunnelbau

Sollen Tunnel in nicht standfestem Gebirge aufgefahren werden, so kommen entweder Schildvortriebe oder die künstliche temporäre Verfestigung des Untergrundes und der anschließende bergmännische Vortrieb in Frage. Insbesondere bei kürzeren Abschnitten, wie Querschlägen oder unterirdischen Verbindungen zweier Abschnitte in offener Bauweise werden dabei Baugrundvereisungen eingesetzt. GuD erkundet, berät, plant, überwacht und prüft Baugrundvereisungsmaßnahmen mit flüssigem Stickstoff oder Sole insbesondere bei innerstädtischen Tunnelbaumaßnahmen.

Erschütterungs- und Verformungsprognosen


Prognostizierte Verformungen aus Tunnelvortrieb

Sowohl die Arbeiten zur Herstellung der Tunnel als auch der spätere Betrieb sind nicht ohne Einfluss auf die Umgebung. Insbesondere bei geringen Überdeckungen sind die Erschütterungs- und Verformungsauswirkungen auf benachbarte bauliche Anlagen und die Nutzer relevant. Mit Hilfe von Messungen und numerischen Modellen wird der Einfluss der Bauarbeiten auf die Nachbarbauwerke ermittelt, um bei angezeigtem Schutzbedarf Maßnahmen gegen Verformungen oder Erschütterungen zu planen.

Hebungsinjektionen

In aller Regel wird beim Auffahren des Tunnelquerschnittes eine Entspannung des Untergrundes und in gewissem Umfang auch ein Volumenentzug des umgebenden Bodens erzeugt. Daraus können Verformungen resultieren, welche die Gebrauchstauglichkeit und Standsicherheit der baulichen Anlagen in der Umgebung gefährden können. Eine sehr fein justierbare und damit leistungsfähige Gegenmaßnahme stellen sogenannte Hebungs- oder Kompensationsinjektionen dar, die durch geringe, aber wiederholte Einpressvorgänge Spannungszustände beeinflussen und so Verformungen zurückstellen können. GuD plant und überwacht solche Maßnahmen in allen Leistungsphasen.

Verkehrswegebau

Ein wesentliches Betätigungsfeld stellen geotechnische Beratungen und Untersuchungen für Infrastrukturprojekte, wie Straßen und Bahnstrecken, dar. GuD untersucht den Untergrund und erstellt Berichte zu den geologischen, hydrogeologischen und geotechnischenVerhältnissen vor Ort, einschließlich der notwendigen Gründungsberatungen und tunnelbautechnischen Berichte auch für Kabel- und Leitungsbau. Die Beratung und Planung von Uferbefestigungen und Hochwasserschutzmaßnahmen an Wasserstraßen zählt ebenfalls zum Leistungsspektrum der GuD.

 

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