Bahnstrecke Hude - Nordenham

Die ca. 44 km lange Ausbaustrecke von Hude nach Nordenham verläuft etwa parallel zum Unterlauf der Weser zwischen Bremen und Bremerhaven. Der natürliche Baugrund in diesem Abschnitt ist durch holozäne Weichschichten (Kleiablagerungen) geprägt. Wegen des schlechten Gleiszustands und vieler Langsamfahrstellen musste die Strecke saniert werden. Dabei wurden in einem gemeinsamen Versuchsprogramm mit der TU Darmstadt und der TU Berlin verschiedenen Maßnahmen zur Baugrundertüchtigungs mittels Kalk-Zement-Säulen erprobt.

Ort 
Niedersachsen
Auftraggeber/Bauherr 
DB-Netz AG Niederlassung Nord Korridormanagement Elbe-Weser-Leine
Zeitraum 
2002 - 2003
Leistungen 
  • Messung der Baugrundbeschleunigung in den Tiefen 1m, 3m und 6m in x-, y- und z-Richtung - Vergleich der verschiedenen Sanierungsmaßnahmen
  • Bestimmung der bodendynamischen Parameter: Schubmodul und Dämpfung im Labor mit dem Resonant-Column-Gerät
  • Prognoseberechnung mit der Methode der FEM (räumliches System mit infiniten Randelementen) bei variablen Zuggeschwindigkeiten - Vergleich der verschiedenen Sanierungsmaßnahmen
  • Prognose der langzeitdynamischen Setzungen der anstehenden, teilweise verbesserten Klei- und Torf-Böden
  • Überwachung der Baugrunderkundungen
  • Bodenmechanische und bodendynamische Laboruntersuchungen
  • Durchführung von Schwingungsmessungen in einer Teststrecke
  • Erstellung des Bodengutachtens
  • Berechnung der Bodenertüchtigung unter statischen und dynamischen Belastungen