Bahnstrecke Oldenburg - Wilhelmshaven

Die in den 1930er Jahren gebaute Bahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven war in zwei Teilabschnitten noch eingleisig und wies diverse Unzulänglichkeiten auf. Die Gleisanlage war dem prognostizierten Güterverkehr, insbesondere nach Eröffnung des Jade-Weser-Ports, nicht gewachsen.

In der 3. Ausbaustufe wurde die Ausbaustrecke vollständig zweigleisig ausgebaut, elektrifiziert und die zulässige Geschwindigkeit auf 120 km/h erhöht.

Die insgesamt 52 km lange Strecke verläuft in weiten Teilen über Marschland. Die Baugrundverhältnisse sind hier sehr häufig geprägt von Weichschichten (u.a. Kleie, Torfe) und das Grundwasser steht sehr hoch an.

Ort 
Oldenburg
Auftraggeber/Bauherr 
DB Netz / DB Projektbau GmbH Hannover
Zeitraum 
seit 2009
Leistungen 
  • Überwachung der Aufschlussarbeiten und der Feldversuche sowie Durchführung von Laborversuchen
  • Erstellung der Baugrundgutachten mit Baugrundbeurteilung inkl. Bemessung der Tragschichten
  • Böschungsbruch- und Geländebruchberechnungen
  • Standsicherheitsnachweise für Stütz- und Erdbauwerke
  • Gebrauchstauglichkeitsnachweise für die Strecke
  • Gutachterliche Bewertungen für das Fräs-Misch-Injektionsverfahren
  • Sondergutachter Pfähle gemäß UiG / ZiE für die Fahrwegtiefgründung im Sonderbereich
  • Geotechnische Beratung des Bauherrn während der Planung und Ausführung
  • Schwingungsmessungen
  • Seismische Messungen (Downhole-, Crosshole-Messungen, Seismische Drucksonde, oberflächenahe Hammerschlagseismik)
  • Dynamische Berechnungen zur Festlegung notwendiger Ertüchtigungsmaßnahmen
  • Nachweis der dynamischen Stabilität des Gleises nach RIL 836 mit dynamischer Boden-Bauwerks-Interaktion im Finite Element Modell
  • Einbau der bewehrten PSS als Ertüchtigungsmaßnahme für die dynamische Stabilität des Gleises im Bereich Bahnhof Varel